Cartier wurde 1847 von Schmuckhändler Louis-François Cartier in Paris gegründet. 1904 wurde die erste Armbanduhr entwickelte, die er nach seinem Freund, dem brasilianischen Flugpionier Alberto Santos-Dumont Santos nannte. Das war der Grundstein für Cartier Uhren, Ab Januar 1912 konnte die Uhr dann auch im Handel erworben werden. Der designer Gérald Genta baute die Linie Pasha. Andere Modelle sind Must, Santos, und Tank. 1917 entstand die "Tank", mit ihren massiven Bandanstößen die damals Aufsehen erregenden riesigen englischen Kampfpanzer des ersten Weltkriegs gestalterisch angelehnt. Typisch für den Schmuck von Cartier ist ein in vielen Variationen vorkommender Panther (Kollektion:Panthère de Cartier), dessen Augen fast immer aus Smaragden bestehen. Die dunklen Flecken der Fellzeichnung sind aus Onyx oder Saphiren. Die Fondation Cartier ist in Paris eine bedeutende Kunststiftung für die zeitgenössische Kunst. Architekt des modernen Gebäudes ist Jean Nouvel. Man kennt Cartier heutzutage als großer Hersteller von Luxusgütern. Schmuck ist ebenso ein wichtiger Teil des Produktsortimentes von Cartier wie Armbanduhren. Diese erfüllen jedoch weitaus mehr als den Zweck der reinen Zeitanzeige. Sie sind eher ein stilvolles Accessoire, welche das Auftreten des Trägers perfektionieren können. Cartier spricht mit seiner Uhrenkollektion vor allem wohlhabende Damen an, die eine Uhr von Cartier als Statusobjekt betrachten.